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Wärmepumpe

Funktionsweise:
Die Wärmepumpe entzieht der Umgebung – Erdreich, Wasser (z.B. Grundwasser) oder Luft – gespeicherte Sonnenwärme und gibt diese in Form von Wärme an den Heiz- und Warmwasserkreislauf ab. Die Wärmepumpe bringt die aufgenommene Wärmeenergie aus der Umgebung, unter Einsatz von Antriebsenergie (Strom), auf ein zum Heizen und Warmwasserbereiten notwendiges Temperaturniveau.

Eigentlich arbeitet die Wärmepumpe wie ein Kühlschrank, d.h. mit gleicher Technik, aber mit umgekehrtem Nutzen. Je nach Bedarf kommen Flächenkollektoren, Tiefenbohrungen oder Luftwärmetauscher zur Anwendung.

Die Jahresarbeitszahl gibt an, wie viel Wärme die Wärmepumpe in einem Gebäude innerhalb eines Jahres im Verhältnis zur eingesetzten elektrischen Energie abgibt. Der Wert liegt normalerweise zwischen drei und vier, in sehr günstigen Fällen auch darüber. Eine Arbeitszahl von vier bedeutet daher, dass mit 1 kWh Strom eine Nutzwärme von 4 kWh erzeugt wird.


Vorteile einer Wärmepumpe

  • Einsatz kostenloser Umweltenergie
  • bis zu 60% reduzierte Energiekosten gegenüber Öl oder Gas
  • schnelle Amortisierung durch niedrige Betriebskosten
  • Landesförderungen
  • platzsparende Aufstellung
  • zum Heizen, Kühlen und für Warmwasserbereitung  
  • keine Wartungskosten
  • Einsparung von Heizkosten